İçler Acısı !
Hafta ortası oynanan Almanya kupa maçında Bayern Münih-Greuther Fürth'ü 6:2 yenerek yarı finale yükseldi.Beklenen sonuç sürpriz değil,merak etmeyin maç yorumu yazmayı düşünmüyorum,ben maç öncesi deplasmana gelen 150 Fürth Taraftarının başına gelenlere kısaca değineceğim.Medyada çıkan haberlere göz attığımızda yine sürprizlerle karşılaşmıyoruz >> link .Alıştık,hep aynı geyik hiç değişmiyor "holiganlar,ultralar,çapulcular,teröristler" ama kimse olayların perde arkasını araştırıp delikanlıca çıkarak gerçekleri yazma cesareti gösteremedi,aman sakın ha çarpılırsınız.Çünkü gerçekler yazılırsa insanlar aydınlanır futbolun sömürü sanayisi çöker üstelik ekmek tekneleri batar,haram zıkkım olsun.
Neymiş efendim 150 Fürth'lü Ultra polise saldırmış,niçin durduk yerde saldırsınlar? Şimdi şöyle düşünün; Alianz Arena önündesiniz karşıdan seyrediyorsunuz, o sırada 100 kişilik grup stada doğru koşuyor.Uzak mesafeden saldırıyı andıran görüntü gerçekte başka.Acelesi olan kişiler 180km yol yapmış,yolda trafiğe takılmış,maçın ilk 10 dakikasını kaçırmış telaş içinde stadın giriş kapısına koşan Fürth taraftarları.Malum onları karşılayan sivil ve resmi güvenlik güçleri,bilet kontrolü yapacak,üzerlerini arayacaklar filan.Millet telaş içinde,heyecan dorukta fakat polis mahlukları yangına körükle gidiyorlar,anlayış ve hoş görü onların kitaplarında yazmıyor maalesef.İnsanların telaşlı olduğunu,bu yüzden heyecan ve adrenalinin hat safhaya çıktığı umurlarında değil,tek bildikleri şeye baş vuruyor kamiller,"biber gazı ve cop".Karşı tarafın eli armut toplamadığını kimseye anlatamaya gerek yok sanırım,insanın canı acıdı mı karşısında kim olursa olsun otomatikman savunma mekanizması devreye giriyor.
Allahtan maçtan bir kaç gün sonra olaylara tesadüfen karışan bir Fürth "seyircisi" Münih emniyetine yazdığı e-maili kamuoyunla paylaştı da gerçekler ortaya çıktı.Bu şahıs bizim çekirdekçi olarak kategorize ettiğimiz sıradan futbol sever,ne ultra nede holigan.Fürth ile Münih mesafesi kısa olduğundan,üstelik jan-janlı Alianz Arena hevesine kapılan,futbolu pazarlayan yetkililerin görmek istediği vefakar müşteri.Fazla uzatmaya gerek yok,başına gelenleri içeren orijinal e-mail yazımın sonuna ekliyorum.Evirip çevirip Türkçeleştireceğinizden kuşkum yok ;)
Seit dem 10.02.2010 ist es mir vergönnt meine Sicht auf das Geschehen in den deutschen
Fußballstadien in einem völlig neuem Licht zu betrachten. War ich doch bis zu diesem Tage einer
derjenigen welche meinten, dass junge„ Fußballfans“ doch wohl hauptsächlich ins Stadion kommen
um dort zu randalieren oder ihren Frust an völlig unschuldigen Polizeibeamten bzw. den Fans der
anderen Mannschaft auszulassen. Ich war allen Ernstes der Meinung, dass ein Mensch der sich völlig
normal und gewaltfrei verhält nat
rlich auch keinerlei Probleme mit der Exekutive bekommen
würde, ist doch diese dazu da, ihn, den „Normalo“, vor den gewaltbereiten „Ultrahorden“ zu
sch
tzen und einen gewaltfreien Ablauf einer Sportveranstaltung zu gewährleisten.
Deswegen machte ich mir auch keinerlei Gedanken dar
ber, einen in grün gewandeten und von mir
Steuerzahler finanzierten Polizeibeamten darauf anzusprechen, wo sich denn mein Block in dem, für
mich Fürther Provinzler, doch sehr großen und auch sehr unübersichtlichen Münchner Stadion
befindet. Es ist anzumerken, dass ich, wie viele andere Fürther Fußballfreunde auch, eine Anreise von
ber 4 Stunden hinter mich gebracht hatte, der Anpfiff bereits vor ca. 20 Minuten erfolgte und ich
die peniblen Körperkontrollen des sehr gemächlich vorgehenden Münchner Ordnungsdienstes schon
hinter mich brachte.
Die Reaktion des ca. 25 Jahre alten Staatsdieners, welchem ich mein Ticket präsentierte, fiel für mich
allerdings völlig unerwartet aus. Vielleicht interpretierte er meinen rechten Zeigefinger welcher auf
den Block 242 meines in der linken Hand befindlichen Tickets deutete als tätlichen Angriff oder was
auch immer, sein Handeln war nun leider so bestimmt, dass er mir fast 50 jährigen Brillenträger
einfach einen Schlag ins Gesicht verpasste, welcher mich verständlicherweise völlig unvorbereitet
traf und mich zu Boden gehen ließ. Da meine Brille in hohem Bogen davonflog und ich sowieso schon
im Dreck bzw. Schnee lag, robbte ich mich die zwei, drei Meter am Boden entlang um das wertvolle
Teil zu sichern. Der Kollege Staatsdiener hat währenddessen und wahrscheinlich völlig versehentlich,
seine Schn
rsenkel an meiner Lendengegend gereinigt, ein Umstand der mir heute Morgen beim
Aufstehen doch etwas Schmerzen bereitete und mich, der Münchner Polizei sei es gedankt,
Hämatom bedingt als „Blauer“ aufwachen ließ.
Gott sei es gedankt, dass zwei andere Polizisten ihren Kollegen mit den Worten: „spinnst etz, der hat
doch gar nichts gemacht“ zurückzogen und mich wieder auf die Beine stellten. Einer dieser zwei,
doch eigentlich sehr netten, Polizisten war dann auch noch so umsichtig mich darüber aufzuklären,
dass es jetzt auch keinerlei Sinn machen würde mich noch nach den Personalien ihres schlagenden
Kollegen zu erkundigen und ich jetzt festgenommen w
rde, w
rde ich mich jetzt nicht endlich
beruhigen und mich vom Ort des Geschehens zu entfernen.
Müßig zu erwähnen, dass ich das Spielgeschehen nur noch beiläufig zur Kenntnis genommen habe
und ich eigentlich am liebsten gleich wieder nach Hause gefahren wäre, was aber leider nicht möglich
war weil ich mit einem Fanbus anreiste. Es ist auch eine wirklich sehr wertvolle und neue Erfahrung
f
r mich gewesen
ber eine Stunde in völlig durchnässten Hosen bei Minustemperaturen in einem
Fußballstadion zu verbringen.
Man verzeihe mir meinen sarkastischen Ton, es ist dies mein Weg mit dieser, für mich völlig neuen,
Erfahrung der absoluten Hilflosigkeit und des Ausgeliefert zu sein, umzugehen. Meine Schlussworte
möchte ich allerdings völlig Ironie frei dahingehend wühlen, dass ich hiermit gelobe nie wieder ein
negatives Urteil über jugendliche, sogenannte Ultras zu füllen, ging ich doch bis dato davon aus, dass
diese für ihre stündigen Probleme mit der Staatsgewalt schon auch selbst verantwortlich sind, das
Gegenteil wurde mir gestern bewiesen.
Abschließend wäre noch zu erwähnen, dass es von Seiten der Bayernfans keinerlei Pöbeleien oder
Häme in unsere Richtung gab und der Abend ohne Polizeipräsenz wahrscheinlich völlig friedlich
verlaufen wäre.Schließen möchte ich mit den Worten eines Ex-M
nchners: „Ich habe fertig“ und zwar im wörtlichen
Sinne, ein Auswärtsspiel meines Kleeblattes werde ich künftig nicht mehr besuchen.